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Die folgenden Links führen zu Inhalten, die ich für wert halte, von allen wahrgenommen zu werden, die sich für den Tango als Tanz interessieren. Zwangsläufig bilden sie meine Maßstäbe, Wertvorstellungen, Ideale - aber auch meine Widersprüche und Vorurteile ab. Die Reihenfolge ist keine Qualitätsrangfolge, denn die Liste wird - hoffentlich - wachsen. Dazu ist jeder Beitrag willkommen; allerdings behalte ich mir vor, die erwähnten persönlichen Kriterien anzulegen.

- Christian Jähne

 

Die Website No. 1 für jeden afficionado, der des Englischen mächtig ist. Rick McGarrey ist ein echter Verrückter des Tango, bringt aber seine Leidenschaft mit der Akribie des Archivars und dem distanzierten Fragen des Wissen­schaftlers in fruchtbaren Einklang. Im Tango­Chaos kann man sich wieder und wieder verlieren, man kann stöbern und wühlen und finden und finden und finden ...
Osvaldo & Coca. Ein seltener Höhepunkt der Innigkeit und der Muskilalität. Weniger ist hier nicht nur mehr, sondern das Maximum. Die Würde der fehlenden Anstrengung, das wissende Lächeln des Meisters, dem es nicht im Traum einfällt, irgend jemandem irgend etwas beweisen zu wollen ...
Was zunächst nach selbstverliebtem Schuh­feti­schis­mus aussieht, entpuppt sich als eine Serie (knapp 20) von kurzen (ca. 30 Sek.) Lehrvideos, aus denen vor allem Frauen - aber beileibe nicht nur sie - eine Men­ge lernen können: ochos, ganchos, boleos und und und. Aber Jennifer Bratt zeigt weit mehr: Ba­lan­ce, Timing, Musikalität, Rhythmus ... Wer sich übend damit auseinandersetzt, wird mehr lernen als in den meisten Workshops zur sog. "Frauentechnik"
Pepito Avellaneda. Für mich einer der Größten, hier mit einem ganz schlicht getanzten Tango milon­guero. Er lächelte fast immer beim Tanzen und bestand darauf, dass der Tango ein Tanz voller Poesie sei. Weil sie das nie begreifen wollten, sagte er mal in einem Interview, müssten bei ihm Amerikaner das Doppelte und Japaner ("aussichtslos") das Dreifache bezahlen ...

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